Wabe li. oben: Qualität
Die Wabe links oben zeigt, welche Qualität das neuronale Netz auf Ihrem
Rechner gerade erreicht hat. Die honigfarbene Kurve läuft gleichmäßig
immer wieder von links nach rechts und zeigt die aktuelle Qualitätsentwicklung.
Die weiße Kurve speichert auch die Vergangenheit und rückt neue Werte
immer wieder von rechts herein, das ist die Lernkurve. Für die weiße
Kurve ist also die Achse (unten) folgendermaßen festgelegt: Ganz links der Zeitpunkt
0 (Beginn der Berechnung), ganz rechts die Jetzt-Zeit. Die Zeitachse umfasst
also den gesamten Trainingszeitraum.
Man sieht, dass das Netz eine kurze Zeitlang "ratlos" probiert, dann steigt
die Qualität rapide (der Groschen ist sozusagen gefallen), und recht bald geht
das Netz an eine langsame Verfeinerung der Ergebnisse. Wird die Lernkurve auf
hohem Niveau sehr flach, bricht die Berechnung ab - es ist nicht mehr mit weiteren
Verbesserungen zu rechnen. Wenn die Qualität sehr hoch ist, müssen auch der
reale und der berechnete Kurswert, den das neuronale Netz bearbeitet, gut übereinstimmen,
wie man an der Wabe in der Bildmitte erkennen
kann.
Die Qualität, die im Bildschirmschoner angezeigt wird, wird anders berechnet
als bei der Prognosewahrscheinlichkeit, die
neben den Vorhersagen auf der Internet-Informationsseite stehen. Auf dem Bildschirmschoner
wird praktisch der Abstand der prognostizierten Kurve von der realen (immer
bezogen auf die Vergangenheit) gemessen (je kleiner desto besser), was die Qualität
des neuronalen Netzes gut wiedergibt und grafisch leicht darzustellen ist. Die
genaue Formel für die Berechnung finden Sie auf unserer Übersicht
über die genaue Berechnung.
Auf der Website wird dagegen dargestellt, ob die Prognose im Rahmen einer definierten
Abweichung zutrifft oder nicht. Dieses Verfahren ist besser geeignet, die Prognosequalität
zu messen und ist nutzerfreundlich: Viele Radiosender geben nach ähnlichem Muster
die Regenwahrscheinlichkeit in Prozent an.
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