Das Netz im NetzAusschnitt aus "Handelsblatt - Netzwert" vom 27.11.2000
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Das Vorbild für viele P2P-Programmierer ist das Seti-Projekt der US-Universität Berkeley: Freiwillige stellen dort Rechnerkapazität für die Suche nach außerirdischen Signalen zur Verfügung. Die Teilnehmer bekommen einen Teil der Daten geschickt, die Radioteleskope jeden Tag aufzeichnen. Der Seti-Bildschirmschoner, der auf ihren Heimcomputern läuft, durchforstet die Daten dann. So verfügt das Projekt über eine enorme Rechenleistung, für die ansonsten teure Großrechner nötig wären.
Auch die deutsche Internet-Seite MoneyBee macht sich dieses Prinzip zunutze. Die bisher fast 3000 Teilnehmer des Netzes suchen nach Aktieninfos. MoneyBee versucht, Kurse vorher zu berechnen. "Eigentlich bräuchten wir einen Großrechner, wie ihn Banken haben", freut sich Till Mansmann, Mitgründer der Betreiberfirma i42.
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