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  21.08.2008
 
 

Aktienanalyse - Was bringen Prognosetools?

"60 Prozent sind gut"

aus "NetBusiness" vom 20. Juli 2001

www.familie-alb.de Einmal auf die Kurse von moren schauen - den Traum aller Anleger erfüllt sich seit kurzem Lothar Alb aus dem süddeutschen Städtchen Horn. Mihilfe der Akienprognosesoftware Moneybee berechnet er die Performance seiner diversen Optionsscheine. Und siehe da: Sie liegen 300 Prozent im Plus. Abzüglich der Transaktionsgebühren bleibt immer noch eine Gewinnspanne von 190 Prozent ürig.

Moneybee, ein Prognosetool vom Mannheimer Startup i42, läuft nach dem Prinzip des Distributed Computing seit knapp zehn Monaten. Sieben von neun Musterdepots, die den Dax nachbilden, schlagen den Index. Teilweise um bis zu 6 Prozent. Bei der Prognose von Einzelwerten erzielt die Software Trefferquoten von bis zu 60 Prozent. "Das ist schon ziemlich gut. Mehr als 70 Prozent halten wir nicht für machbar", sagt Till Mansmann, Geschäftsführer von i42.

Statistisch müsste jeder Anwender mit dieser Quote, mit 100 000 Euro Einsatz und 100 Transaktionen, auf jeden Fall Gewinne machen. "Trotzdem glauben viele Anleger, dass diese Quote schlecht ist", sagt Mansmann.

Auch die Finanzsite Onvista bietet einen Prognosebutton an. Trefferquoten von mehr als 60 Prozent sind aber auch hier nicht zu erwarten. "Beim Siemens-Kurs etwa hat unser Prognosetool zu 54 Prozent richtig gelegen", sagt Onvista-Business-Development-Manager Markus Klein. Doch das Ziel sei keine punktgenaue Vorhersage, sondern das Aufzeigen einer wahrscheinlichen Bandbreite, relativiert Klein überzogene Erwartungen.

Obwohl die Systeme auf unterschiedliche Weise Prognosen erstellen, liegt den Berechnungen in beiden Fällen die historische Performance der Einzelwerte und Indizes zugrunde. Onvista rechnet täglich die Prognosen für die kommenden fünf Tage hoch, MoneyBee für den Tag, die Woche und den Monat. Beide Anbieter wollen aber prinzipiell nur eins: dem Anleger ein zusätzliches Analysewerkzeug bieten. nk

 
 
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