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Anleger im Bienenschwarm"Max" vom 1. September 2000
MONEYBEE - Rendite ist der Honig des Anlegers, müssen sich die Entwickler von MoneyBee gedacht haben, eine spielerische Variante technischer Aktienanalyse.
Das Interent-Startup i42 aus Mannheim will als erste Firma auch dem Endnutzer Prognosen für die Entwicklung von Aktien ermöglichen, die sonst nur mit Großrechnern zu bewältigen sind. Grundlage des MoneyBee-Systems ist ein künstliches, neuronales Netz nach dem Vorbild natürlicher Gehirne. Die Großrechnerleistung ergibt sich dadurch, dass die einzelnen PCs der MoneyBee-Nutzer zu einem vergleichbar großen System zusammengeschaltet werden: i42 simuliert auf diesem Wege ein virtuelles Gehirn.
Jeder, der seinen PC ans Internet angeschlossen hat, kann mitmachen. Das funktioniert so: Der Nutzer lädt sich von der MoneyBee-Seite einen Bildschirmschoner herunter, der im Hintergrund die Prognose berechnet, wenn der Teilnehmer seinen Computer eingeschaltet hat, aber kurzfristig nicht benutzt. Dazu muss der Computer nicht ständig online sein, denn gerechnet wird offline. Um das Ergebnis abzuliefern, muss der Nutzer dann nach zehn Stunden Rechenzeit kurz online gehen. Zur Belohnung kann derjenige, der Rechenzeit spendet, die Ergebnisse - Prognosen über die Entwicklung der Aktienmärkte - im Internet abrufen. Ab 1. September soll aus MoneyBee eine bienenfleißige Community rund um Aktien werden. Ab 1. September unter: www.moneybee.de [QL 51.1]
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